Luchs

Medienmitteilung zur Gründung des kantonalen Komitees "Zürcher Nein zum Jagdgesetz"

16.07.2020

Am 27. September entscheidet die Stimmbevölkerung über das revidierte Jagdgesetz. Im Kanton Zürich haben sich kantonale und nationale PolitikerInnen von SP bis SVP mit Förstern, JägerInnen, Landwirten sowie Tier- und Naturschutzverbänden zu einer ungewöhnlichen Allianz zusammengeschlossen. Gemeinsam kämpfen sie gegen das Abschussgesetz. So vielfältig das Komitee ist, so vielfältig sind die Gründe für ein Nein gegen das Abschussgesetz.

So vielfältig das Komitee ist, so vielfältig sind die Gründe für ein Nein gegen das Abschussgesetz. So sagt Landwirt und alt Kantonsratspräsident Gerhard Fischer: «Eine verantwortungsvolle Jagd hat zwei Seiten: Nutzen und schützen. Das neue Jagdgesetz will fast nur nutzen. Dazu sage ich Nein.» Und Förster Stefan Burch argumentiert: «Für üse Wald - für gschützti Tierarte - Nei zum Jagdgsetz». Dabei ist zu betonen, dass es der breiten Gegnerschaft nicht darum geht, die Jagd zu bekämpfen. FDP-Nationalrätin
Doris Fiala macht klar: «Sogar als Tierschützerin bin ich nicht gegen die Jagd. Es geht aber nicht, dass auf alles geschossen werden kann, was sich bewegt: Sicher nicht auf aussterbende Tiere wie z. B. den Schneehasen! Daher sage ich Nein zum Jagdgesetz.»

Kantonale und nationale PolitikerInnen aus der AL, CVP, EVP, FDP, Grünen Partei, GLP, SP und SVP haben sich zusammen mit BirdLife Zürich, Pro Natura Zürich und WWF Zürich sowie dem Zürcher Tierschutz und der IG für nachhaltige Fischerei «Dä Neu Fischer» zum Komitee «Zürcher Nein zum Jagdgesetz» zusammengeschlossen. Und auch Personen, die sich sonst nicht auf der politischen Bühne bewegen, finden sich im Komitee: Ex-Zoodirektor Alex Rübel oder Liedermacher Andrew Bond, der sagt: «Mit diesem Gesetz wird mit einer falschen und zu grossen Kanone auf die angeblich schädliche Natur geschossen!».

Das missratene Jagdgesetz bringt wildlebende Tierarten noch stärker in Bedrängnis. Geschützte Tiere können abgeschossen werden, ohne dass sie je einen Schaden angerichtet haben. Selbst in Wildtierschutzgebieten wird geschützten Tieren nachgestellt. Statt den Umgang mit dem Wolf pragmatisch zu regeln, gefährdet das neue Gesetz den Artenschutz in der Schweiz.

Schweizweit stellt sich eine breite Koalition aus Parteien, Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, Jägern und Förstern gegen den massiven Abbau beim Artenschutz im neuen Jagdgesetz. Über dieses stimmt das Schweizer Stimmvolk am 27. September 2020 ab.

Werfen Sie einen Blick auf:
www.jagdgesetz-nein.ch
www.jagdgesetz-nein.ch/zuerich mit allen Zürcher Komiteemitgliedern und ihren vielfältigen Beweggründen (Testimonials)
@JagdgesetzNein #JagdgesetzNein #Abschussgesetz

Andreas Hasler, Zürcher Koordination «Nein zum missratenen Abschussgesetz»
Tel. 079 385 51 84
Email: @email



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