Seeuferweg
23.01.2024 Gewässer

Uferinitiative für Mensch und Natur

Die kantonale Uferinitiative verlangt, dass die Erschliessung von Ufern für die Bevölkerung mit deren ökologischer Aufwertung verbunden ist. Am 3 März wird darüber abgestimmt.

Das Hauptanliegen der Uferinitiative ist einfach: Die Menschen sollen besseren Zugang zu Ufern haben, weil Gewässer und deren Ufer beliebte Erholungsräume sind. Das ist nicht unbedingt ein Natur- und Landschaftsschutzanliegen, denn die Erschliessung kann aus Sicht der Natur auch unerwünschten Betrieb an die Ufer bringen oder deren ökologischen Wert vermindern.

Die Initiative fordert deshalb, dass unberührte und ökologisch wertvolle Ufer ungeschmälert zu erhalten sind. Das ist der erste wichtige Punkt für die Natur, denn im Kanton Zürich existieren diese ökologisch wertvollen Ufer tatsächlich, zum Beispiel am Greifen- oder Pfäffikersee. Dort gibt es schon Wege um den See, und diese bleiben selbstverständlich bestehen. Aber es werden dort mit dieser Initiative keine neuen Wege in den besonders wertvollen Bereichen gebaut.

Der zweite wichtige Punkt der Initiative: Gleichzeitig mit dem Bau neuer Uferwege soll der Lebensraum von Tieren und Pflanzen aufgewertet, erweitert und geschützt werden. Dadurch kann ein ökologischer Nutzen entstehen, und es resultiert eine Win-Win-Situation mit mehr und gutem Erholungsraum für die Menschen und mehr und ökologisch wertvollem Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Insgesamt verbindet die Initiative die beiden Forderungen nach der Erholung in der Natur und nach deren Schutz. Das entspricht den Zielen von Pro Natura Zürich, denn wer die Schönheit der Natur persönlich erfährt, wird sie auch bewahren wollen.

 

Weiterführende Informationen