Jagdschiessanlage Embrach

Jagdschiessanlage Embrach muss weg

Die Jagdschiessanlage bei Embrach liegt in einer Aue und einer Landschaft von nationaler Bedeutung sowie in kantonalen Natur-, Wald- und Grundwasser-Schutzzonen. Ein Schiessbetrieb lässt sich dort heute nicht mehr rechtfertigen.

Geschossen wird in der Jagdschiessanlage Embrach seit 1965. Seither haben sich im Boden tonnenweise Schadstoffe angehäuft, und das Grundwasser ist massiv belastet. Die Anlage ist eine anerkannte Altlast mit dringendem Sanierungsbedarf, die schadstoffdurchsetzten Böden und das belastete Grundwasser lassen einen langfristigen Weiterbetrieb nicht zu.

Auch dank Pro Natura Zürich arbeitet der Kanton Zürich jetzt an einem Sanierungsprojekt. Pro Natura Zürich verlangt, dass dieses mit höchster Priorität vorangetrieben und umgesetzt wird.

Neuer Standort bei Bülach

Der Kanton schlägt als neuen Standort für eine Jagdschiessanlage die Kiesgrube Widstud nördlich von Bülach vor. Pro Natura Zürich akzeptiert diesen Standort grundsätzlich. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahren ist jedoch noch einiges zu klären, z.B. die Dimensionierung der Anlage oder der Umfang und die Ausgestaltung der ökologischen Ersatzmassnahmen.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Jagdschiessanlage Widstud Bülach sind gleichzeitig die Jagdschiessanlagen Embrach, Pfäffikon und Meilen aufzuheben und sanieren.